Der SC Vogelbach wurde 1926 gegründet. Seit dem konnte der Verein einige Erfolge feiern. Zur Zeit spielt unser Verein mit zwei Mannschaften in der Kreisliga Kaiserslautern / Kusel. Unsere AH besteht aus einer Spielgemeinschaft mit Bruchmühlbach. Unsere Jugend spielt im Jugendförderverein Bruchmühlbach-Miesau.
Besonders stolz ist der SC Vogelbach auf sein Ehrenmitglied und Fussballweltmeister Horst Eckel. Als jüngster Spieler der 54er Weltmeister hielt er unserem Verein bis zu seinem Tod die Treue.
Erwähnen möchten wir auch den Förderverein des SC Vogelbach. Ohne die Hilfe des Fördervereins wäre vieles nicht möglich.
Unser Sportheim ist zu allen Trainingseinheiten der aktiven Mannschaften sowie zu den Trainingseinheiten der AH und der Dartmannschaften unter der Woche geöffnet.
Des Weiteren ist das Sportheim auch bei allen Heimspielen der Aktiven, AH, Jugend und Dartmannschaft geöffnet.
Für den Spiel- und Trainingsbetrieb stehen auf dem Sportgelände das Großfeld (Rasen) und der im Jahr 2026 neu errichtete Nebenplatz (Rasen) zur Verfügung.
Diese Massnahme wird mit Zuwendungen aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), mit dem Förderkennzeichen: 67K31156, zu 25% gefördert. Projektträger: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Was ist die nationale Klimaschutzinitiative? Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Schon lange bevor der Sportclub Vogelbach offiziell gegründet wurde, rollte in Vogelbach der Ball. Bereits 1920 fanden sich fußballbegeisterte junge Männer im Verein „Bavaria“ zusammen, dessen Vorsitz Johann Blees innehatte. Leider sind aus dieser Zeit keine Unterlagen erhalten, sodass weitere Details unbekannt bleiben.
Der eigentliche Ursprung des heutigen SC Vogelbach liegt im Sommer des Jahres 1926. Am Sonntag, dem 1. August, kamen die Gründer zusammen, um den Verein aus der Taufe zu heben. Was an diesem Tag im ersten Sitzungsprotokoll festgehalten wurde, gilt bis heute als die Geburtsstunde des Vereins.
Zunächst traf man sich an diesem Tag auf dem Fußballfeld. Anschließend zog man weiter in das Nebenzimmer der damaligen Gaststätte Rojan. Trotz geringer Teilnehmerzahl war die Versammlung beschlussfähig, und die ersten Weichen für die Zukunft wurden gestellt.
Einstimmig wurde August Kopp zum ersten Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stand Jakob Dahl als zweiter Vorsitzender. Benno Busser übernahm die Aufgabe des Schriftführers, Otto Burger die der Kassenführung. Für die Bälle – damals ein kostbares Gut – waren Fritz und Heinrich Burger verantwortlich.
Zu den Männern der ersten Stunde gehörten: Kurt Agne, Willi Agne, Ludwig Badung, Fritz Burger, Otto Burger, Heinrich Burger, Benno Busser, Jakob Dahl, Josef Jung, August Kopp, Ludwig Kopp, Karl Moll, Otto Schilling, Rudi Rojan, Fritz Rojan und Willi Regin.
Noch am selben Tag wurde über den Namen des neuen Vereins entschieden. Zur Auswahl standen „Sportclub 1926“ und „Vorwärts“. Die Mehrheit sprach sich für den Namen aus, der bis heute Bestand hat: Sportclub 1926. Als Vereinsfarben wählte man Schwarz und Rot
Die ersten sportlichen Schritte erfolgten zunächst als sogenannter „wilder Verein“, also ohne Zugehörigkeit zum Süddeutschen Fußballverband. Auf dem damaligen Spielfeld – dort, wo sich heute die alte Zollstelle befindet – konnte gleich ein erster Erfolg gefeiert werden: Mit 3:1 besiegte man den VfB Landstuhl.
Die Anfangsjahre waren geprägt von Improvisation und Idealismus. Die Spieler trugen ihre eigene Kleidung: schwarze Hosen und Stutzen, dazu schwarz-gelb gestreifte Trikots. Erst 1927 wurde der Verein offiziell in den Süddeutschen Fußballverband aufgenommen und in die B-Klasse eingegliedert. Acht Mannschaften gehörten dieser Spielklasse an:
Einsiedlerhof, Erfenbach, Hütschenhausen, Mackenbach, Miesenbach, Rodenbach, Weilerbach und Vogelbach. Das erste Verbandsspiel endete mit einem überzeugenden 7:1-Sieg gegen Einsiedlerhof.
Mit dem stetigen Wachstum – bereits 1927 zählte der Verein 50 Mitglieder – verbesserten sich auch die Möglichkeiten: Eigene Bälle und Trikots in Vereinsfarben konnten angeschafft werden. Sie wurden von den Spielern wie ein Schatz gehütet.
Sportlich machte der Verein in den folgenden Jahren weiter auf sich aufmerksam. In der Saison 1931/32 erreichte der SC Vogelbach den zweiten Tabellenplatz der B-Klasse. Ein Jahr später gelang mit dem Gewinn der Meisterschaft ein erster großer Triumph. Doch aufgrund einer besonderen Regelung des Verbandes blieb der Aufstieg zunächst verwehrt. Erst in der Saison 1933/34, als erneut die Meisterschaft errungen wurde, konnte der verdiente Schritt in die A-Klasse vollzogen werden – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Vereins.
1937 beschloss man einen “Großverein” zu gründen und bildete eine Spielgemeinschaft mit Bruchmühlbach. Als Spielfeld wurde der Platz “am Bahnhof” genutzt. Der Platz in Vogelbach blieb weitestgehend ungenutzt. Doch die Spielgemeinschaft währte nicht lange, da der erhoffte Erfolg ausblieb.
Durch den Ausbruch des Krieges konnte der Spielbetrieb nicht fortgesetzt werden, da viele Spieler zum Kriegsdienst eingezogen wurden.
Nach den schweren Jahren des Krieges begann 1946 ein neuer Abschnitt in der Vereinsgeschichte. Unter der Leitung von Josef Maurer als 1. Vorsitzendem, Friedrich Loch als 2. Vorsitzendem und Hugo Ludwig als Kassenführer wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen – jedoch nur mit Genehmigung der Militärregierung.
Der sportliche Neustart verlief zunächst holprig: Das erste Verbandsspiel in der B-Klasse ging mit 2:3 verloren. In dieser Zeit standen unter anderem Walter Strasser, Heinz Blinn, Hans Strasser, Otto Baus, Pirmin Mahl, Otto Buhles, Erich Barth, Hugo Ludwig, Helmut Loch, Ludwig Kopp, Gustav Gestel, Ruprecht Geckeis, Karl Agne, Manfred Blinn, Eduard Stich, Reinhold Schütz und Otto Emser auf dem Platz.
Die Rahmenbedingungen waren schwierig. Sportzubehör musste oft mühsam ertauscht werden, und auch die französische Besatzungsmacht erschwerte zunehmend die Aufrechterhaltung eines geregelten Spielbetriebs.
Vor diesem Hintergrund entschloss man sich in der Saison 1947/48 erneut zu einer Spielgemeinschaft mit Bruchmühlbach. Beide Vereine verband die Hoffnung, gemeinsam eine schlagkräftige Mannschaft formen zu können. Ein besonderer Höhepunkt dieser Zeit war das Spiel gegen die Oberligamannschaft aus Neunkirchen, das jedoch mit 2:9 verloren ging.
Trotz des Engagements der Verantwortlichen – insbesondere von Karl Kadel und Josef Maurer – bestand auch diese Spielgemeinschaft nur von kurzer Dauer.
Bereits 1948/49 wurde der Spielbetrieb wieder eigenständig aufgenommen. Unter der Führung von Ludwig Schuster (1. Vorsitzender), Alfred Schwender (2. Vorsitzender), Hugo Ludwig (Kassenführer) und Karl Fertig als Spielausschussvorsitzendem sowie den Ausschussmitgliedern wurde der Verein neu ausgerichtet und auf einen stabilen Weg geführt.
Die erste Saison nach dem Neubeginn war zugleich eine der aktivsten: Insgesamt 38 Spiele wurden ausgetragen – darunter 22 Verbandsspiele, 10 Freundschaftsspiele und 6 Pokalspiele. Mit 25 Siegen, zwei Unentschieden und 11 Niederlagen konnte eine beachtliche Bilanz erzielt werden.
Zu den eingesetzten Spielern gehörten Walter Strasser, Werner Dahl, Heinz Blinn, Ludwig Bleyer, Herbert Heinz, Alfred Stenger, Erich Barth (19 Tore), Pirmin Mahl, August Leibrock (26 Tore), Gustav Gestel (18 Tore), Horst Eckel (49 Tore), Manfred Blinn, Helmut Loch, Hugo Ludwig und Otto Buhles. In dieser Spielzeit gewann die erste Mannschaft den silbernen Hauptpokal – ein bedeutender Erfolg in den Jahren des Wiederaufbaus.
In den folgenden Jahren arbeitete der SC Vogelbach kontinuierlich auf den Aufstieg hin. In der Saison 1957/58 belegte man gemeinsam mit Bruchmühlbach den ersten Platz. Das entscheidende Spiel in Miesau ging jedoch mit 0:2 verloren, sodass der erhoffte Aufstieg ausblieb.
Auch die Saison 1958/59 brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die erste Mannschaft unterlag im entscheidenden Pokalspiel gegen Bechhofen mit 1:2 und verpasste damit die Teilnahme an der Pokalrunde. Dennoch wurde in diesem Jahr mit einem Torverhältnis von 169:126 ein bemerkenswerter Offensivwert erreicht.
Herausragender Torschütze war Theo Ludwig mit 55 Treffern, gefolgt von Toni Brehmer (26 Tore), Horst Zimmer (20 Tore) und Walter Strasser (16 Tore).
Im folgenden Jahr 1960 konnte sich der SC Vogelbach dann belohnen und die Meisterschaft in der C-Klasse Kaiserslautern erringen.
Ein weiterer sportlicher Höhepunkt folgte in der Saison 1963/64: Unter der Leitung von Spielleiter Josef Jung holte sich die Mannschaft erneut die Meisterschaft in der C-Klasse. Im entscheidenden Spiel wurde der VfL Kaiserslautern mit 4:2 besiegt. Das Torverhältnis von 126:65 verdeutlicht die Stärke dieser Mannschaft. Die treffsichersten Spieler waren Winfried Poth mit 24 Toren, Uwe Dielforter mit 18 Treffern sowie Theo Ludwig, Bruno Badung und Siegmar Hartmann, die jeweils 15 beziehungsweise 13 Tore erzielten.
Nur ein Jahr später, in der Saison 1964/65, knüpfte der SC Vogelbach an diese Erfolge an. Mit dem Gewinn der Meisterschaft in der B-Klasse gelang der Aufstieg in die A-Klasse.
In den Jahren von 1966 bis 1970 spielte die Mannschaft schließlich in der A-Klasse West Kaiserslautern. In den genannten Jahren bewegte sich die Mannschaft über längere Zeit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Doch die sportlichen Herausforderungen nahmen zu: In der Saison 1970/71 musste der SC Vogelbach den Abstieg in die B-Klasse hinnehmen.
Mit großem Einsatz und dem nötigen Geschick gelang es 1975 noch einmal, den drohenden Abstieg in die C-Klasse abzuwenden. Dennoch ließ sich dieser Schritt nicht dauerhaft verhindern: In der Saison 1976/77 führte der Weg schließlich doch in die C-Klasse.
Dort spielte die erste Mannschaft mit wechselndem Erfolg bis zum Jahr 1980.
Im Jahr 1980 stellte der SC Vogelbach die Weichen für einen sportlichen Neuanfang: Mit Gerhard Töpfer konnte ein Spielertrainer verpflichtet werden, der der Mannschaft neue Impulse gab.
Unter seiner Leitung gelang im Spieljahr 1980/81 ein bedeutender Erfolg – der Gewinn der Meisterschaft in der C-Klasse West.
Der anschließende Aufstieg brachte neue Herausforderungen mit sich. In der darauffolgenden Saison konnte sich die Mannschaft noch in der B-Klasse behaupten, doch im Spieljahr 1982/83 reichten die Leistungen nicht aus: Mit 15:31 Punkten belegte man den 16. Tabellenplatz und musste erneut den Gang zurück in die C-Klasse antreten.
In den Spielzeiten 1983/84 und 1984/85 bewegte sich der SC Vogelbach im Mittelfeld der C-Klasse. Der Wiederaufstieg blieb zunächst außer Reichweite.
Dennoch gab es in dieser Zeit ein außergewöhnliches Ereignis: Am 9. September 1984 erzielte die erste Mannschaft mit einem 30:1-Sieg gegen Schallodenbach einen neuen Vereinsrekord.
In den folgenden Jahren wurde die personelle Situation zunehmend schwieriger, da nur noch wenige eigene Spieler zur Verfügung standen. Um den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können, sah sich die Vorstandschaft gezwungen, Spieler aus dem benachbarten Homburg zu verpflichten.
Erst Ende der 1980er-Jahre entspannte sich die Lage wieder. In der Saison 1988/89 übernahm Bernd Sattler das Traineramt in Vogelbach. Gleichzeitig rückten verstärkt Jugendspieler in den aktiven Bereich nach, wodurch sich die personelle Situation spürbar verbesserte. Nach zwei Spielzeiten wurde er zur Saison 1991/92 von Uwe Vogel abgelöst.
Mit Uwe Vogel als Spielertrainer entwickelte sich die Mannschaft weiter und gewann zunehmend an Stärke. Schritt für Schritt arbeitete man sich wieder nach oben und bereitete sich gezielt auf den Aufstieg vor. In der Saison 1992/93 wurde dieses Ziel schließlich erreicht: Der SC Vogelbach sicherte sich die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die B-Klasse Kaiserslautern. In einem spannenden Finale gegen den Sportverein aus Kottweiler fiel die Entscheidung erst am letzten Spieltag.
Der Aufstieg in die B-Klasse markierte den Beginn einer neuen, hoffnungsvollen Phase in der Vereinsgeschichte des SC Vogelbach. Mit ihm verband sich die Erwartung, den Grundstein für eine erfolgreiche sportliche Zukunft zu legen. Nach diesem Erfolg übernahm Peter Pruszycki das Traineramt und trat damit die Nachfolge von Uwe Vogel an.
Doch schon in der Saison 1994/95 kehrte Uwe Vogel noch einmal als Trainer nach Vogelbach zurück. Nach einer Spielzeit, die im oberen Mittelfeld abgeschlossen wurde, verabschiedete er sich schließlich endgültig aus dem Amt.
Mit der Verpflichtung von Spielertrainer Ralf Leßmeister setzte die Vorstandschaft anschließend ein neues Zeichen. Frischer Wind sollte in die Mannschaft kommen – und mit ihm ein klar formuliertes Ziel: der Aufstieg in die Bezirksklasse.
Mit einer starken Mannschaft ging der SC Vogelbach in die Saison 1995/96. Doch schnell wurde deutlich, dass der große Wurf noch nicht gelingen würde. Am Ende stand ein Platz im gesicherten Mittelfeld zu Buche.
Auch im darauffolgenden Jahr, 1996/97, nahm man einen neuen Anlauf. Lange Zeit spielte die Mannschaft um den zweiten Tabellenplatz mit, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt hätte. Nach einem 1:1 beim direkten Konkurrenten SV Schopp keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch eine 1:3-Niederlage im Nachholspiel gegen Lambsborn ließ die Aufstiegsträume endgültig zerplatzen. Am Ende blieb erneut ein Mittelfeldplatz.
Die Saison 1997/98 sollte schließlich den ersehnten Durchbruch bringen. Unter dem Namen „Gnadenlos-Tour“ – festgehalten auf den Meisterschafts-T-Shirts – spielte sich der SC Vogelbach mit einer überzeugenden und konstant starken Leistung an die Spitze der Kreisliga Kaiserslautern/Kusel. Die Meisterschaft war der verdiente Lohn und mit ihr der Aufstieg.
Nach dem entscheidenden 3:1-Auswärtssieg in Glan-Münchweiler machte sich die Mannschaft in einem Autokorso auf den Weg zurück nach Vogelbach. Dort wartete bereits eine große Feier am Sportheim. Ausgelassen und bis in die Nacht hinein wurde der Erfolg gemeinsam gefeiert. Die Vorfreude auf die kommende Saison war groß, insbesondere auf die Begegnungen mit den Nachbarn aus Bruchmühlbach und Miesau.
Nach dieser erfolgreichen Saison trat Uwe Blinn als 1. Vorsitzender zurück. In acht Jahren hatte er maßgeblich die Entwicklung des Vereins geprägt und den Weg für diese Erfolge bereitet.
Im Jahr 1998 wurde Axel Moll zu seinem Nachfolger gewählt und führte den Verein in den folgenden Jahren weiter.
Auch sportlich blieb der SC Vogelbach auf einem guten Weg. Unter Trainer Ralf Leßmeister, der noch zwei weitere Jahre im Amt blieb, zeigte die Mannschaft attraktiven Fußball und schloss die Spielzeiten jeweils im einstelligen Tabellenbereich ab.
Nach der Saison 1999/2000 endete schließlich seine erfolgreiche Zeit in Vogelbach. Fünf Jahre lang hatte er die sportliche Entwicklung geprägt – Jahre, an die anzuknüpfen eine große Herausforderung bleiben sollte.
Im darauffolgenden Jahr, 2001/02, erhielt das Team neue Impulse: Mehrere Neuzugänge sowie das belgische Trainerduo Knockaert/Audenaert sorgten für frischen Schwung. Die Entwicklung war deutlich spürbar – am Ende stand ein hervorragender dritter Tabellenplatz. Nur knapp verpasste man hinter dem TuS Bedesbach/Patersbach die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga Westpfalz.
Doch die folgende Saison brachte erneut Veränderungen. Das Trainerteam Knockaert/Audenaert trat in der Winterpause zurück. Unter der Leitung von Volker Barth gelang dem SC Vogelbach mit einer starken Rückrunde noch einmal der Klassenerhalt. Im Spieljahr 2003/04 musste die Mannschaft jedoch nach sechs Jahren Zugehörigkeit zur Bezirksklasse Mitte den Abstieg in die Kreisliga Kaiserslautern/Kusel hinnehmen.
Mit Beginn der Saison 2004/05 übernahm Jean-Louis Blondel für zwei Jahre die Verantwortung als Trainer. Gleich in seiner ersten Spielzeit setzte die Mannschaft ein Ausrufezeichen: Mit 70 Punkten erreichte man gemeinsam mit dem FC Oberarnbach den zweiten Tabellenplatz. Im Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Mittelbrunn musste sich der SC Vogelbach jedoch mit 0:3 geschlagen geben und verpasste damit den direkten Wiederaufstieg nur knapp.
In den folgenden Jahren bewegte sich der Verein unter den Trainern Jean-Louis Blondel, Steffen Kuntz, Timo Gelzleichter und Steffen Maas im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga Kaiserslautern/Kusel Süd. Erst im Jahr 2011 musste der SC Vogelbach den bitteren Gang in die Kreisklasse antreten.
Doch diese Phase war zudem von neuem Aufbau geprägt. In den Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 etablierte sich die Mannschaft im oberen Tabellendrittel. In der Saison 2013/14 gelang unter Spielertrainer Maik Pietschmann schließlich der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. In den anschließenden Aufstiegsspielen zur Kreisliga musste man sich jedoch dem TuS Jettenbach geschlagen geben.
Ab der Saison 2014/15 stand der SC Vogelbach unter der Leitung von Spielertrainer Orce Aleksov. Ein besonderes Kapitel schrieb der Verein schließlich in dem darauffolgenden Jahr: Nachdem man in der Saison 2013/14 in der Relegation noch denkbar knapp gescheitert war, gelang in der Saison 2015/16 der verdiente Durchbruch.
Nach einer beeindruckenden Rückrunde sicherte sich die erste Mannschaft den zweiten Tabellenplatz hinter dem SV Neumühle und damit den Einzug in die Spiele der Aufstiegsrelegation.
Dort traf man auf den FV Weilerbach II sowie den TuS Mühlbach. Im ersten Spiel trennte man sich torlos vom FV Weilerbach. Im entscheidenden zweiten Spiel zeigte die Mannschaft jedoch ihre ganze Stärke und besiegte den TuS Mühlbach deutlich mit 6:1 in Hüffler.
Mit diesem überzeugenden Erfolg sicherte sich der SC Vogelbach den Relegationssieg und den Aufstieg in die B-Klasse Süd, während die Reservemannschaft die Meisterschaft der Reserverunde errang.
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